In der Zentralen Notaufnahme (ZNA) des Westpfalz-Klinikums steht rund um die Uhr ein erfahrenes medizinisches Team zur Versorgung von Patienten mit akuten internistischen, chirurgischen und neurologischen Erkrankungen bereit. Zuweisungsmöglichkeiten im Notfall sind:

  • per Rettungs- oder Notarztwagen
  • per Notarzt mit Hubschrauber
  • mit Einweisung durch Hausarzt oder Facharzt
  • als Selbsteinweisung (ohne vorherigen Kontakt zu einem Arzt)

Je nach Schwere der Erkrankung erfolgt zunächst die Anmeldung durch Sie, Ihre Angehörigen oder das begleitende Rettungspersonal. Bitte bringen Sie eine Versicherungskarte Ihrer Krankenkasse und - falls vorhanden - eine Einweisung Ihres behandelnden Arztes sowie gegebenenfalls eine Liste häuslicher Medikation und vorhandene Arztbriefe mit. Eine genaue Schilderung Ihrer Symptome durch Sie oder das begleitende Rettungspersonal erlaubt uns eine Zuordnung zum entsprechend zuständigen Fachbereich.

Je nach Schwere Ihrer Erkrankung werden Sie sofort oder nach möglichst kurzer Wartezeit in eine der Untersuchungskabinen gebracht. Dort werden Sie von einer Pflegekraft und einem Arzt der für Sie zuständigen Fachabteilung betreut. Notwendige Untersuchungen wie Laboruntersuchungen, EKG, Röntgen, Computertomografie (CT) und Sonografien (Ultraschall) führen wir, soweit erforderlich, sofort durch. Die Behandlung wird, soweit erforderlich, bereits in der Untersuchungskabine begonnen.

Notwendige Untersuchungen von Ärzten aus anderen Spezialbereichen können in der ZNA selbst oder in den klinikeigenen Ambulanzen (Gynäkologie, Augen-, Hals-, Nase- und Ohrenheilkunde) zeitnah gemacht werden. Wenn die entscheidenden Untersuchungen erfolgt sind und die Diagnose feststeht, werden Sie entweder mit einer Therapieempfehlung nach Hause entlassen, um die weitere Behandlung beim Hausarzt oder Facharzt fortzusetzen oder es erfolgt die stationäre Aufnahme. Ist eine sofortige Operation erforderlich, werden Sie nach entsprechender OP-Vorbereitung direkt in den OP-Saal gebracht. In seltenen Fällen ist aus Kapazitätsgründen auch einmal eine Verlegung in ein umliegendes Krankenhaus erforderlich.