13.05.2020 10:34 // Erste Chefärztin am Westpfalz-Klinikum

Astrid Hedicke ist seit 1. Mai 2020 neue Chefärztin der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe 2 am Standort Kirchheimbolanden.

Neue Chefärztin der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe 2: Astrid Hedicke

Novum am Westpfalz-Klinikum: In der langen Historie des Krankenhauses ist zum ersten Mal eine Frau Chefärztin. Astrid Hedicke hat am 1. Mai 2020 die Leitung der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe 2 am Standort Kirchheimbolanden übernommen. Die 45-jährige tritt die Nachfolge von Dr. med. Robinson Ferrara an, der das Haus auf eigenen Wunsch verlässt.

„Ich freue mich, dass das Westpfalz-Klinikum diesen Schritt wagt und erstmals eine Chefarzt-Stelle mit einer Frau besetzt. Ich werde mich voll einbringen und mein Bestes zur Weiterentwicklung geben“, sagt Astrid Hedicke. Die Mutter von drei Kindern ist schon seit 8 Jahren am Westpfalz-Klinikum tätig, zuletzt als Leitende Oberärztin der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe 2.

Ihre neue Position als Chefärztin bedeutet für die Medizinerin mehr Verantwortung, aber auch mehr Gestaltungsspielraum.

„In der Geburtshilfe haben wir schon sehr viel erreicht. Wir konnten die Zahl der Geburten von 325 Geburten im Jahr 2015 auf rund 650 Geburten im Jahr 2019 kontinuierlich steigern. Ein Erfolg, den wir 2020 voraussichtlich noch übertreffen werden“, sagt die neue Chefärztin. Die Geburtshilfe soll auch weiterhin ein Schwerpunkt der Klinik bleiben – mit einem Fokus auf der familienzentrierten Geburtshilfe.

Über eine engere Vernetzung mit den niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen sowie den Hebammen der Region, eine intensivierte Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe 1 am Standort Kaiserslautern sowie die etablierte Arbeit des eigenen Endometriosezentrums soll ihre Gynäkologische Abteilung künftig noch stärker wahrgenommen und nachgefragt werden. So möchte Hedicke mit ihrem Team zukünftig Spezialsprechstunden für Endometriose, Beckenboden und Lipödem-Erkrankungen anbieten.

„Außerdem wünsche ich mir, dass das kollegiale, offene Miteinander in unserem Team in Kirchheimbolanden auch in Zukunft erhalten bleibt“, sagt sie.