26.06.2019 18:00 // Pressemitteilung

Mittwoch, 26. Juni 2019

Westpfalz-Klinikum in Kaiserslautern hat Taskforce zu ehemaligem Assistenzarzt eingerichtet - Bisher keine Hinweise auf möglichen Kindesmissbrauch

Kaiserslautern – Die Geschäftsführung des Westpfalz-Klinikums in Kaiserslautern hat unmittelbar nach Bekanntwerden der Vorwürfe gegen einen mittlerweile verstorbenen Assistenzarzt am Uniklinikum Homburg eine Taskforce eingerichtet. Der beschuldigte Assistenzarzt war in der Zeit von April 2014 bis zu seinem Tod im Juni 2016 in der Klinik für Neurologie im Westpfalz-Klinikum beschäftigt. Nach dem derzeitigen Kenntnisstand hatte er allerdings in seinem dienstlichen Umfeld in der Klinik für Neurologie keinen Kontakt mit Kindern und Jugendlichen.

„Wir sind zur Zeit dabei, die Patientenkontakte des ehemaligen Assistenzarztes im Detail zu ermitteln. Sollten sich dort Anhaltspunkte für ähnliche Vorkommnisse wie an der Uniklinik Homburg zeigen, werden wir unmittelbar die Staatsanwaltschaft und die Betroffenen informieren", sagt Thorsten Hemmer, Vertreter des Geschäftsführers.

Die Klinik informiert die Öffentlichkeit, sobald neue Erkenntnisse vorliegen.