28.03.2019 09:05 // Ein Fall für die Rettungshundestaffel

Bei einer Übung auf dem Gelände des Westpfalz-Klinikums Kaiserslautern hat die Rettungshundestaffel Kaiserslautern gezeigt, was sie kann.

Die Rettungshunde sind für die Suche nach vermissten Menschen ausgebildet.

Rund 100.000 Menschen werden jährlich in Deutschland als vermisst gemeldet. Oftmals handelt es sich dabei um Kinder oder alte Menschen. Sie alle haben eines gemeinsam: Sie befinden sich womöglich in einer lebensbedrohlichen Situation, aus der sie ohne Hilfe keinen Ausweg finden. In solchen Fällen kommt die BRH Rettungshundestaffel Kaiserslautern e.V. zum Einsatz, die am 23. März im Westpfalz-Klinikum Kaiserslautern für den Ernstfall trainiert hat.

Das Szenario: Auf dem Krankenhaus-Gelände steht Haus 9 in Flammen. Die Feuerwehr ist vor Ort, kann den Brand aber noch nicht kontrollieren. Das unmittelbar angrenzende Haus 8 ist evakuiert und abgeriegelt worden. Noch greift das Feuer nicht über. Doch in dem gefährdeten Haus werden noch Patienten vermutet, die es schnell zu finden gilt. Ein Fall für die Rettungshunde Magic, Nova, Koda, Flynn, Lino und Beeah, die Spezialisten für die Suche nach verschütteten Personen.

Ziel der Rettungshundestaffel Kaiserslautern ist es, Hunde sowohl für die Flächensuche als auch für die Suche in Trümmern auszubilden und diese im Einsatz bei der Suche nach vermissten Personen zu führen. Seit Juli 2004 ist die Rettungshundestaffel eine aktive Einheit im Katastrophenschutz des Landkreises Kaiserslautern. Im Ernstfall unterstützt sie Polizei und Feuerwehr bei der Suche nach Menschen.

Bei der Übung im Westpfalz-Klinikum meistern die Hunde ihre Aufgabe vorbildlich. Sie lassen sich weder von Käsebroten noch von Donuts ablenken und finden die Vermissten dank ihres guten Geruchssinns in ihren nicht einsehbaren Verstecken. Mit einem lauten Bellen weisen sie ihre Hundeführer und die Suchhelfer auf ihren Fund hin. Im Ernstfall wären Magic, Nova, Koda, Flynn, Lino und Beeah wohl zu Lebensrettern geworden.