12.02.2019 08:24 // „Hier wird eine tolle Arbeit geleistet“

Der Verein Lichtblick 2000 und die Barbarossa Kinderfonds Stiftung unterstützen die Sozialmedizinische Nachsorge mit einer großzügiger Spende.

Weil sie von der Notwendigkeit und der Bedeutung des Projekts überzeugt sind, haben der Verein Lichtblick 2000 und die Barbarossa Kinderfonds Stiftung der Sozialmedizinischen Nachsorge „Lauter Kleine Kaiser“ zusammen 5.000 Euro gespendet. „Hier wird eine tolle Arbeit geleistet, die Mitarbeiter sind mit Herzblut dabei. Das gefällt mir unheimlich gut“, sagte Jürgen Bohnert, 1. Vorsitzender des Vereins Lichtblick 2000. „Deshalb ist es schön, dass wir dieses Projekt unterstützen können“, sagt Kurt Landry, Vertreter der Barbarossa Kinderfonds Stiftung.

Damit der Übergang ins heimische Kinderzimmer gelingt

Wenn ein Kind zu früh zur Welt kommt oder schwer erkrankt, bringt das für die Familie erhebliche seelische, körperliche, soziale und finanzielle Belastungen mit sich. Anfangs sorgt die Klinik für alles, aber spätestens mit der Entlassung muss die Familie große Herausforderungen bewältigen. „Damit der Übergang ins heimische Kinderzimmer und das Leben mit der Krankheit gelingt, hilft die die Sozialmedizinische Nachsorge“, sagt Eva-Maria Jung Case Managerin.

Das Team, das aus Kinderärzten, Kinderkrankenschwestern, Sozialarbeitern und Psychologen besteht, beantwortet Fragen zu Therapiemaßnahmen und leitet Eltern bei der Pflege ihres Kindes an. Die Mitarbeiter helfen auch, notwendige Anträge auszufüllen und informieren über weitere Fördermöglichkeiten und Hilfsangebote. Darüber hinaus stehen sie den Eltern bei der Koordination von notwendigen Terminen zur Seite und begleiten sie bei Bedarf zu den Terminen. Und auch bei der Handhabung von Medikamenten und medizinischen Geräten bieten sie Unterstützung.

Dem persönlichen Bedarf der Familien angepasst

In der Regel dauert die Betreuung durch die Sozialmedizinische Nachsorge zwölf Wochen und wird dem persönlichen Bedarf der Familien angepasst. Beratungstermine können in den Räumen der Sozialmedizinischen Nachsorge, am Telefon oder bei den Familien zu Hause stattfinden. Alle Nachsorgeangebote sind für die Familien unentgeltlich.

Seit März 2018 besteht ein Versorgungsvertrag mit den gesetzlichen Krankenkassen. Allerdings reicht diese Vergütung nicht aus, um die Kosten zu decken. „Deshalb sind wir sehr dankbar für Spenden wie diese, denn wir sind auf soziales Engagement angewiesen“, sagt Nura Follmann, Ärztliche Leitung.