12.12.2018 08:02 // Vom Distriktkrankenhaus zum Westpfalz-Klinikum

Das Klinikum feiert seinen 125. Geburtstag und stellt seine Chronik vor. Heute ist es eines der größten nicht-universitären Krankenhäuser in Rheinland-Pfalz.

Das Gebäude, außen mit rotem Sandstein verkleidet, war zum Zeitpunkt der Erbauung hochmodern. Es besaß unter anderem eine zentrale Dampfheizung für alle Räume und einen Desinfektionsapparat.

„Ich sehe viele gute Gründe, warum wir uns gemeinsam über dieses Jubiläum freuen können“, sagt Joachim Färber, Beigeordneter der Stadt Kaiserslautern und Vorsitzender des Aufsichtsrats. „Wir sind stolz, mit dem Westpfalz-Klinikum einen gesundheitspolitischen Leuchtturm direkt vor Ort zu haben – einen Leuchtturm, der unverzichtbar ist für die Versorgungsstruktur in der Pfalz. Gemäß dem Leitspruch ,Moderne Medizin mit menschlichem Gesicht‘ stehen Professionalität und Menschlichkeit hier an erster Stelle, Rundumversorgung und Qualität runden das Leitbild ab. Wir sind für die Menschen in der Region da – 365 Tage im Jahr.“

Breites medizinisches Leistungsspektrum

Nachdem das Distriktkrankenhaus 1924 in die alleinige städtische Trägerschaft übergegangen war, wurde es 1996 zum regionalen Klinikum. Aufgrund seines breiten medizinischen Leistungsspektrums entwickelte es sich vom Krankenhaus der Schwerpunktversorgung zum Krankenhaus der Maximalversorgung. Heute ist das weiterhin kommunal getragene Westpfalz-Klinikum mit Standorten in Kaiserslautern, Kusel, Kirchheimbolanden und Rockenhausen eines der größten nicht-universitären Krankenhäuser in Rheinland-Pfalz.

„Als kommunale Einrichtung sehen wir unseren Auftrag nicht nur in der stationären Versorgung. Unser Ziel ist es, die stationäre und die ambulante Versorgung in Zukunft möglichst ressourcenschonend zu verbinden. Wir möchten helfen, die gesamte Gesundheitsversorgung der Menschen in der Region sicherzustellen“, sagt Peter Förster, Geschäftsführer des Westpfalz-Klinikums.

Spagat zwischen guter Versorgung, moderner Medizin und Wirtschaftlichkeit

Darüber hinaus haben sich die Geschäftsführung und der Aufsichtsrat mit dem Masterplan 2025, einer Zukunftsvision, die im März 2018 beschlossen wurde, zum Erhalt und zur Weiterentwicklung aller Standorte sowie zum Verbleib in kommunaler Trägerschaft bekannt. „Den Spagat zwischen guter Versorgung der Patienten, moderner Medizin und Wirtschaftlichkeit zu schaffen, ist eine tägliche Herausforderung für alle Beschäftigungsgruppen – mehr als 4000 Beschäftigte – im Klinikum“, sagt Joachim Färber.

Eine große Jubiläumsfeier ist aufgrund der wirtschaftlich herausfordernden Zeiten nicht geplant. Dennoch blicken die Geschäftsführung und der Aufsichtsrat optimistisch nach vorn. „Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – egal in welcher Berufsgruppe – sind sehr motiviert. Sie wollen ihren Teil dazu beitragen, dass die uns anvertrauten Patientinnen und Patienten in unserem Haus bestmöglich versorgt werden. Darauf bin ich stolz und dafür möchte ich mich noch einmal ausdrücklich bedanken“, sagt Peter Förster.

Wenn Sie Interesse an der Chronik haben, schreiben Sie eine E-Mail an: chronik@westpfalz-klinikum.de