04.04.2018 06:38 // Katastrophenschutz-Übung in Kaiserslautern

Im Ernstfall muss die Zusammenarbeit von Westpfalz-Klinikum, Polizei, Feuerwehr, Katastrophenschutz und 1. FCK reibungslos funktionieren. Deshalb soll jetzt trainiert werden. 400 Helfer beteiligen sich an der vierstündigen Übung. Der Betrieb unseres Hauses läuft wie gewohnt weiter.

Bei einer Übung zum Katastrophenschutz wird am Samstag, 14. April, in der Zeit von 8:30 bis 12:30 Uhr im Fritz-Walter-Stadion ein Schadensereignis mit verletzten Personen simuliert. Rund 350 Einsatzkräfte und Mitarbeiter von Polizei, Feuerwehr und Katastrophenschutzeinheiten der Stadt, dem 1. FC Kaiserslautern und dem Westpfalz-Klinikum sind an der Übung beteiligt. Hinzu kommen 50 Studenten und Mitarbeiter der Technischen Universität sowie Kinder und Jugendliche vom Jugendrotkreuz, die als Darsteller im Einsatz sind.

Ziel der Simulation ist es, die Zusammenarbeit aller beteiligten Institutionen für den Ernstfall zu trainieren. Die Schwerpunkte der Übung liegen in den Bereichen Kommunikation, Sichtung und Herstellung der Transportfähigkeit von Verletzten, Freihaltung der Transport- und Rettungswege sowie der hohen Frequentierung des Westpfalz-Klinikums mit schwerverletzten Patienten.

Route führt vom Betzenberg zum Klinikum

Dazu gehört auch der Transport der Betroffenen ins Westpfalz-Klinikum. Die Katastrophenschutz-Route führt vom Betzenberg über die Universität zum Klinikum. Auf der Strecke kann es zu kurzzeitigen Teilsperrungen von Kreuzungen und Straßen kommen. Auch werden zwischen 8:30 und 12:30 Uhr in der Stadt verstärkt Einsatzfahrzeuge von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst zu sehen und zu hören sein. Für die Bürger besteht jedoch kein Grund zur Sorge.

Der laufende Betrieb des Westpfalz-Klinikums wird durch die Übung nicht beeinträchtigt. Patienten, die sich zu dieser Zeit im Krankenhaus befinden, sind nicht betroffen. Notfallpatienten werden weiterhin über die Krankenanfahrt in der Späthstraße in die Zentrale Notaufnahme transportiert. Lediglich bei Krankentransporten von Nicht-Notfallpatienten gibt es eine Wegänderung. Rettungsdienste und Krankentransportunternehmen sind informiert.